Ein monumentales Rockalbum wird zum kosmischen Rundumerlebnis: „The Cosmic Wall – A Monument To Pink Floyd“ im Planetarium Hamburg 360-Grad-Multimedia-Choreographie zu Pink Floyds „The Wall“ / Premiere am 21. Oktober 2005 |
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Hamburg, Oktober 2005 – Die Planetariumsshow „Dark Side of the Moon“ ist seit ihrer Premiere im März 2004 zu einem echten Klassiker und Publikumsmagneten geworden. Mit „The Cosmic Wall – A Monument To Pink Floyd“ setzt das Planetarium Hamburg ab dem 21. Oktober ein weiteres weltberühmt gewordenes Musikalbum der Rockband Pink Floyd multimedial in Szene. Das legendäre Album „The Wall“ (EMI Music) liefert Musik und Inspiration für eine spektakuläre Inszenierung im Sternensaal. |
Pink Floyd gehört zu den erfolgreichsten und bedeutendsten Rockbands aller Zeiten. „The Wall“ ist neben „Dark Side of the Moon“ das wichtigste Album der Gruppe. Das 1979 veröffentlichte Werk zählt zu den meistverkauften Musikalben überhaupt. Songs und Texte dieses Meisterwerkes – etwa das berühmte „Another Brick in the Wall“ , „We don´t need no education“ und „Is there Anybody Out There?“ wurden zu Hymnen einer ganzen Generation. Sie erzählen die Geschichte eines Antihelden zwischen Einsamkeit, Krieg und der Sehnsucht nach Liebe. Die Mauer wird darin zum Symbol für die Abkapselung und Verlassenheit des Protagonisten. „The Wall“ ist fast ausschließlich von dem Mitbegründer der Band, Roger Waters, geschrieben worden und enthält autobiographische Elemente. Live aufgeführt wurde das Album weltweit insgesamt nur fünf Mal, zuletzt von Roger Waters am 21. Juli 1990 auf dem Potsdamer Platz in Berlin aus Anlass des Mauerfalls. Im Jahre 2000 wurde die Live-Version der Konzerte von 1980-1981 als Doppel-CD THE WALL LIVE bei EMI Music veröffentlicht. Unter der Sternenkuppel des Planetariums vereinen sich nun erstmals Songs aus diesem einzigartigen Werk mit den atemberaubenden Möglichkeiten zeitgemäßer Multimediavisualisierungen des modernsten Planetariums weltweit. „Wir sind sozusagen „360-Grad-VJs“, erläutert Produktionschef Tim Florian Horn vom Planetarium Hamburg. „Am Steuerpult des Sternentheaters können wir rund um die Zuschauer im Saal virtuelle 3D-Welten in Echtzeit erzeugen - das sind ungeheure Gestaltungsspielräume für eine neue Begegnung mit den Highlights dieses wahrlich epochalen Musikwerkes“. Per Joystick lassen die „Flight-Controller“ des Planetariums die Besucher reale und abstrakte Räume durchfliegen – und ein Panorama menschlicher Leidenschaften erleben.
Viele dieser 3D-Welten entstanden in Zusammenarbeit mit Designern des STARLIGHT-Production-Teams in Salt Lake City, deren digitale Schöpfungen sich ideal für die visuelle Choreographie zu der Rockmusik anboten. Zum Einsatz kommt bei dieser aufwändigen Live-Inszenierung auch ganz neuartige Licht- und Lasertechnik - etwa der neu im Planetarium installierte Festkörper-Weißlichtlaser der Firma HB-Laserkomponenten. Dieser Speziallaser, der in dieser Leistungsklasse im Planetarium Hamburg weltweit erstmalig zum Einsatz kommt, lässt die Besucher der Show noch brillantere Farben bewundern. Nebenbei verbraucht er bei doppelter Leistung nur weniger als 10% Energie mehr als das Vorgängermodell. Licht- und Laserdesigner Simon Böttcher: „Es ist traumhaft, mit welch kräftigen Farben wir jetzt arbeiten können. Ein jahrelanger Wunsch der gesamten Laserbranche geht nun in Erfüllung. Endlich ist es uns Designern möglich, Emotionen gezielt mit Farben zu wecken. Niemand wird sich dieser Farbenkraft entziehen können.“ Dieses Erlebnis wird durch die Projektoren der Fa. Lobo Electronic noch ergänzt, die durch Tridome (ebenfalls weltweit einmalig) die Lasergrafiken als 360-Grad-Bild an die Kuppel werfen können. „Die bei der Show eingesetzte neue Lichtanlage, eine Sonderanfertigung der Fa. Lightronic, stellt eine weitere Weltneuheit da“ ergänzt Simon Böttcher. „So wird der Zuschauer nun durch bewegte, raumhohe Lichtspiele, erfasst die durch die Kuppel scheinen. Die Tatsache, dass die Sternenkuppel zum Teil durchsichtig ist, machen wir uns zunutze, um die Zuschauer zu verblüffen.“ „Diese Choreographie aus virtuellen 3D-Welten, Sternen, Licht- und Laserspielen ist unsere persönliche Huldigung an Roger Waters, David Gilmore, Nick Mason und Richard Wright. Sie erweist, wie zeitlos dieses großartige Musikwerk ist. Wir sind sicher, dass wir damit nicht nur eingefleischte Fans von Pink Floyd, sondern auch viele junge Leute, die mit ganz anderer Musik aufgewachsen sind, für dieses monumentale Werk begeistern können“, freut sich Planetariumsdirektor Thomas Kraupe. Die neue Show „The Cosmic Wall – A Monument To Pink Floyd“ ist ab dem 21. Oktober 2005 regelmäßig im Planetarium Hamburg zu sehen. Der Eintritt beträgt € 9,50. Karten sind an der Kasse, online unter www.planetarium-hamburg.de oder telefonisch unter 040 - 428 86 52 10 (täglich von 9 bis 20 Uhr) erhältlich. |
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